Die Arbeit ist kein Wolf: sie läuft nicht in den Wald davon.

Nach 5 Tagen sitze ich wieder im Büro. Die Ablage ist mit Post gefüllt, auf meinem Tisch liegen jede Menge Zettel mit Rückrufwünschen und die ersten Leute klopften bereits an die Tür, um gaaaaanz wichtige Dinge los zu werden.
Ich habe den Berg nach wichtig und weniger wichtig sortiert und bin mit den Anrufern ebenso verfahren.
Wenn ich früher hektisch angefangen habe, die Arbeit der Tage, an denen ich nicht im Büro war, aufzuholen, dann lächelte meine russische Kollegin mich an, legte ihre Hand auf meinem Arm und sagte: „Die Arbeit ist kein Wolf: sie läuft nicht in den Wald davon.“ Daran musste ich heute Morgen denken, als ich im Begriff war, etwas hektisch und kopflos die Arbeit aufzuholen. Also bin ich auf die Bremse getreten und habe mich entspannt und erst mal durchgeatmet und eben die einzelnen Aufgaben gesichtet und sortiert und eingeteilt. Schließlich hat die Woche noch mehr Tage zu bieten und damit Möglichkeiten der Entfaltung genug.

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