Si dice il peccato ma non il peccatore

Die Kellerphilosophiegruppe hat sich heute Morgen getroffen und unsere Erkenntnis aus den Vorkommnissen der letzten Tage war: „Si dice il peccato ma non il peccatore“

Dieses Sprichwort aus Italien bedeutet so viel wie „Nenn die Sünde, nicht den Sünder“. Jemand erzählt eine kompromittierende Geschichte,  ist jedoch nicht daran interessiert , die Person zu verraten, die dafür verantwortlich ist.

Dies beruht auf den Wert von Diskretion und Ethik im Umgang mit Informationen und verwendet dafür das Bild des katholischen Bekenntnisses, in dem Priester ein ausdrückliches Verbot haben, diejenigen zu entlarven, die ihre Sünden bekennen.
Die Gründe dafür, die Person, die den Verstoß oder eine kompromittierende Handlung begangen hat, nicht zu verraten, können von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Es versteht sich in jedem Fall, dass die Person, die sich auf dieses Sprichwort beruft, Vorsicht und Diskretion bevorzugt, da sie weiß, dass es nicht wichtig ist, den Täter zu verraten, und sogar unangenehme Folgen haben kann. Das negative Ereignis wird entlarvt, um daraus eine Lehre oder wertvolle Informationen zu ziehen – der Name der verantwortlichen Person ist nicht wichtig.
Es gibt doch kaum was Schlimmeres, als Jemanden vorzuführen , der etwas falsch gemacht hat oder eine Person zu „verpetzten“. Fehler geschehen und nicht immer muss der Verursacher genannt werden. Es geht eher darum, das die Fehler oder die Verhaltensweisen abgestellt oder (im besten Fall) vermieden werden.

Schließen wir das heutige Motto mit den Worten: Va condannato l’errore ma perdonato l’errante (Demjenigen, der den Fehler begangen hat, wird vergeben)

 

 

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