Weltfahrradtag

Heute, am 3. Juni,  ist Weltfahrradtag.

Das Fahrrad ist für mich das Fortbewegungsmittel Nummer 1.
Fahrradfahren in der Großstadt ist aber leider alles andere als sicher. Im letzten Jahr sind zwar viele Menschen auf das Rad umgestiegen und es wurde eindeutig mehr für den allgemeinen Radverkehr getan, als in den Jahren davor, aber sicherer ist es deshalb noch lange nicht. Erst in der letzten Woche sind in Berlin 2 Radfahrende bei einem Unfall (jeweils mit einem LKW) ums Leben gekommen.

Bessere Bedingungen für den Radverkehr in der Stadt müssen politisch gewollt sein.  Leider sind die Entscheider oftmals Autofahrer. Wie sollen diese ermessen, was wir als Radfahrende benötigen, um sicher durch den Verkehr zu kommen? Die Städte sind für Autos geplant – nicht für Räder und nicht für Fußgänger:innen. Soll sich etwas ändern, dann muss der Verkehr abseits des Autos vernünftig geplant, finanziert und gebaut werden.
Ein Bekannter erzählte mir neulich, dass er in einer Bausitzung war und die Verantwortlichen fragte, ob es angedacht sei, zwischen den Dörfern A und B einen Radweg zu bauen, dann können die Leute besser mit dem Rad diese Strecke zurück legen. Die Antwort des Verantwortlichen: Wieso sollte man mit dem Rad fahren?

Das zeigt uns, dass wir wohl noch ganz viele Fahrradtage benötigen und gar nicht laut genug sein können, um die Städte und Dörfer fahrradfreundlicher zu gestalten.

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