Unsere Zeit hat eine vortreffliche Manipuliermasse hervorgebracht: die Konsumenten. (Schiebler)

Gehe ich in einen Supermarkt einkaufen (egal welche Kette), dann bekomme ich nicht nur die normalen Lebensmittel zu kaufen, sondern auch die sogenannten Non‑Food‑Artikel. Mittlerweile machen diese Produkte einen großen Teil des Umsatzes eines Geschäftes aus. Jede Woche gibt es neue bunte Produkte, die pünktlich zum Wochenende via Katalog an die Konsumenten geschickt werden.
Ich ertappe mich selber dabei, wie ich am Samstag beim Frühstücken diese Werbeblätter ansehe und bei dem ein oder anderen Produkt hängen bleibe und überlege, ob das nicht noch in meinem Haushalt fehlt.  Und dabei gehen die Ketten geschickt vor. Jetzt – zum Jahresbeginn, wo alle noch die besten Vorsätze im Kopf haben – werden allerlei Fitnessgeräte angeboten, inklusive der dazugehörigen Sportsachen. Und für diejenigen unter uns, die sich vorgenommen haben ihre Handarbeitstechniken zu reaktivieren, viele erdenkliche Sorten Wolle.
Im Frühjahr benötigt man einen neuen Wohnungsanstrich und der Jahresputz steht vor der Tür: prompt stehen neben Butter und Brot auch Farbe und Abdeckfolien, jede Menge verschiedene Reinigungsmittelchen und Putztücher für alle Lebensumstände. Selbstverständlich zum absoluten Knallerpreis und nur exklusiv in diesem Laden…

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