Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.(R.Lembke)

Demnächst beginnen auf unserem Hof Filmarbeiten. Die Vorbereitungen laufen schon seit langem in vollen Zügen. Da werden Sachen von links nach rechts geräumt und Wagen verschoben und Kulissen gebaut und Müll entsorgt, der schon lange vor sich hin müllt. Und alle stöhnen und erklären, wie furchtbar beschäftigt sie sind und wie viel sie zu tun haben und überhaupt wie anstrengend das doch ist.
Ich sitze dazwischen, habe sozusagen einen Fensterplatz und finde es spannend. Ich kann direkt noch was dazu lernen. Wie sieht man beschäftigt aus und macht eigentlich nicht viel? Wie erwecke ich den Eindruck, gaaaanz viel zu tun zu haben und teile das jedem in meiner Umgebung mit?
Es ist ja nicht so, dass sich nichts bewegt – wenn man aber den Unterhaltungen und dem Jammern lauscht könnte man den Eindruck haben, dass hier bald kein Stein mehr auf dem anderen steht. Dem ist natürlich nicht so.

Ab Montag beginnt der Dreh. Ich bin wirklich gespannt, was da auf uns zukommen wird. Wie gesagt – ich hab hier den Platz am Fenster und freue mich auf alles, was da noch passiert.

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