Gewohnheiten machen alt. Jung bleibt man durch die Bereitschaft zum Wechsel. (A.Hörbiger)

Sonntags bin ich mit den Teenager oft auf den Flohmarkt gegangen. Das war so ein festes Ritual – zusammen ausgiebig frühstücken, über den Flohmarkt bummeln und in unserem Lieblingskaffee einkehren.
Mal kamen Freunde mit, mal war ich nur mit einem Teenager unterwegs, ab und an sogar allein. In letzter Zeit habe ich das Ritual unterbrochen. Es gab andere Sonntagbeschäftigungen –  ich genoss die Sonne im Garten der Freundin, ich war einfach nur zu Hause oder habe mich mit meinen Freunden getroffen. Die Teenager sind groß und gehen ihre eigenen Wege.
Nun wurde ich von ihnen stark kritisiert, denn sie mögen das sonntägliche Beisammensein genau so. Manchmal nur 2 Stunden, aber die müssen sein.
Ich bin hin und her gerissen, denn es ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich mein Leben wieder ein Stück auch nur für mich gestalten will. Die ganze Woche funktioniere ich: gehe arbeiten, kümmere mich um die Teenager und den Haushalt. Am Wochenende brauche ich Luft zum Atmen und das heißt: raus aus den Zwängen des Alltags, Gestaltung so wie ich es mag und brauche.

Ab wann kann ich wieder mein Leben so leben, wie ich es möchte – also einfach sagen: ich will jetzt aber das machen und Du kannst mitkommen oder eben auch nicht?

Ein Gedanke zu „Gewohnheiten machen alt. Jung bleibt man durch die Bereitschaft zum Wechsel. (A.Hörbiger)

  1. liebe Bianca, das ist ein sehr schönes Ritual und eigentlich sind es eher die Eltern die an den Ritualen festhalten und die Teenager gehen irgendwann eigene Wege! Doch mit dem „jung fühlen oder sein“ ist das so eine Sache- irgendwann sagt man sich:“Auch der Prozeß des Alterns hat seine positiven Seiten!“ Man nimmt das Altern an und genießt die Gelassenheit sich sagen zu können- mich erschreckt eigentlich nichts mehr weil ich alles schon einmal erlebt habe!
    Dir und Deinen Teenagern noch einen schönen Sonntag!

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