Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie. (J.Daniel)

Bücher spielten bei uns zu Hause eine große Rolle. Meine Eltern haben sehr viel gelesen und sobald ich das Lesen beherrschte, bin auch ich dieser Leidenschaft erlegen. Quer durch die Kinderbibliothek las ich mich und habe dabei so wundervolle Bücher entdeckt, die noch heute in meinem Regal stehen.

Lesen ist eine uralte Kulturtechnik und viel mehr, als nur die Aneinanderreihung von Buchstaben. Es dient der Kommunikation und lässt uns vor allem am kulturellen Leben teilhaben.

Laut einer Studie der UNESCO von 2014,  sind 781 Millionen Menschen Analphabeten. Das heißt, dass jeder 10. Mensch nicht lesen kann. Davon sind zwei Drittel Frauen. 500 Millionen Menschen von diesen 781 Millionen, verteilen sich auf  nur 10 Länder. Am stärksten betroffen ist Indien. Dort können rund 256 Millionen Menschen weder lesen noch schreiben.
In Deutschland sind 6,2 Millionen Menschen betroffen (Zahlen von 2020) – dass sind 12,1% der  Einwohner. Sie können teilweise einzelne Sätze lesen oder schreiben, aber keine zusammenhängenden Texte.

Woran liegt das? Im internationalen Durchschnitt werden etwa 160 Stunden pro Grundschuljahr für Leseförderung investiert, in Deutschland sind es 90 Stunden. Da es keine einheitliche Regelung gibt, sondern 16 verschiedene Standards, wird es sich auch nicht ändern.
Was heißt das für die Zukunft? Dreh- und Angelpunkt ist die bessere Ausstattung der Schulen mit Material, Personal, finanziellen Mitteln, um unseren Kindern einen bestmöglichen Start in die Welt zu ermöglichen. Und dazu zählen Lesen und Schreiben als einer der wichtigsten Werkzeuge, sich Wissen anzueignen.

Aber nicht nur dazu, denn: Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.

 

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