Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht. Wird man nicht mehr gebraucht, so zieht man sich zurück. (Konfuzius)

Heut ist mein letzter Unterrichtstag. Der erste und der letzte Tag sind immer die Seltsamsten.
Am ersten Tag ist es das Ungewisse. Was habe ich für Schüler, wie ist das Klima untereinander, wie ist die Motivation. Beim letzten Tag mischt sich zu der Erleichterung, dass die Arbeit geschafft ist, auch so etwas wie Wehmut. Bin ich doch ein kleines Stück des Weges gemeinsam mit ihnen gegangen, habe sie etwas kennengelernt, habe versucht, in der kurzen Zeit ihnen Ratschläge und Tipps zu geben.

Ich räume mein Schließfach, gebe alle Schlüssel wieder zurück, halte noch einen kurzen Schwatz mit der Sekretärin und gehe nach Hause.

Bei jedem Kurs lerne ich selber immer etwas dazu. Was kommt an, ist das, was ich lehre so wie ich es lehre noch zeitgerecht? Habe ich das, was ich ihnen beibringen will, ihnen auch beigebracht? Habe ich den Spaß, den ich an der Technik und mit der Technik habe, ihnen vermitteln können? Konnte ich sie erreichen?

 

2 Gedanken zu „Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht. Wird man nicht mehr gebraucht, so zieht man sich zurück. (Konfuzius)

  1. Sind Menschen offen für den Unterricht, dann können sie viel erreichen. Sind die Studenten/Schüler das Gegenteil, dann kann man sich mühen wie man will, das Ergebnis ist dann nicht befriedigend. Jedoch haben diese Menschen alle den freien Willen, in dem Unterricht einen Sinn zu erkennen und somit zu geben. Diejenigen die damit Schwierigkeiten haben, werden in aller Regel auch ihr eigenes Leben sehr eingeschränkt sehen. Sie leben in Grenzen, die sie selbst aufgebaut haben. Es sind nur Gedankengebilde, jedoch haben diese eine ungeheuere Macht.

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