Terminstress

Vor einem Jahr habe ich mein Leben in zwei Teile geteilt: die halbe Woche lebe und arbeite ich in der Großstadt, den anderen Teil verbringe ich auf dem Land.
Was sich gut anhört, bedeutet für mich mitunter viel Schiebereien mit den Terminen für die Großstadt. Insgesamt gibt es nur drei Abende, an denen ich mich verabreden kann. Drei Abende sind schnell weg, da ein Abend dem Orchester gehört. Bleiben zwei Abende übrig. Einmal die Woche gehe ich in die Sauna, so dass ein Termin für andere Aktivitäten und Treffen übrig bleibt. Das wird eng.

Am Wochenende versuchten die Freundin und ich, uns zu verabreden. Vorbei die Zeit, in der wir uns spontan gesehen haben. Jetzt sitzen wir beide mit einem Terminkalender auf dem Schoß und versuchen, gemeinsame Zeit zu finden.
Nach langem Suchen hatten wir endlich einen Termin ausfindig gemacht.
Leider hatte ich vergessen, dass ich diesen Termin bereits bei einer anderen Planung in einem Doodle zugesagt habe. Heute muss ich deshalb um die Verschiebung unseres Treffens ersuchen.

Das Fahren aufs Land ist jedes Mal ein kleiner Miniurlaub und eines könnt ihr mir glauben – nach soviel selbstgemachtem Stress an den Tagen in der Großstadt, benötige ich ihn sehr dringend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.