Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und großer Ruhe. (R.W. Emerson)

Gestern haben wir von der Tochter eines Freundes Besuch bekommen . 
Irgendwie steht man immer unter Druck, wenn Besuch da ist. Ich denke dann, man muss Demjenigen was bieten und ganz besonders aktiv sein. Gott sei Dank sind jetzt Ferien und mein einer Teenager ist zu Hause und kümmert sich.
Irgendwann im Laufe des gestrigen Tages kam mir der Gedanke, dass es ja gerade das ist, was interessant für den Besuch ist – eine andere Lebensart kennen zu lernen. Das Zeigen von Sehenswürdigkeiten ist das Eine und gehört zum Besuch dazu, aber das Familienleben, wie man selber es lebt, ist das Andere. Warum also verzweifelt versuchen, eine Tagesordnung zu kreieren, die man selber so gar nicht hat.

Heute werden wir endlich in die Ausstellung gehen, wie wir es uns letzte Woche vorgenommen haben und dann werden wir zusammen kochen, wie wir es immer am Montag tun und der Teenager nimmt den Gast mit zu seinen Freunden – ein ganz normales Leben, ohne sich besonders auf den Kopf zu stellen.

2 Gedanken zu „Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und großer Ruhe. (R.W. Emerson)

  1. ja liebe Bianca , du sprichst mir aus der Seele .Mein Teenager hatte vor kurzem einen Franzosen bei uns in die Familie eingeladen ; eine Art Austauschschüler . Ich hatte mich so in´s Zeug gelegt ,alles schön zu machen ;alles geputzt und sein Zimmer vorbereitet uswuswusw…. er war so ein genügsamer Gast am Ende: Er stellte keinerlei Ansprüche ,wollte einfach mal ausschlafen ; genoss unseren großen Garten und liebte das Feuer ,was wir abends regelmässig anzündeten.
    Er brachte soviel freude mit durch seinen einmaligen Humor ;wir haben hier Tränen gelacht und die ganze vorherige Aufregung war unnötig .In diesem Sinne wünsche ich dir eine entzerrte Woche und viele gute Eindrücke.

    1. Heute war auch ein entspannter Tag mit wenig Aufregung und Du sagst es – eigentlich ist sie froh mal zu Hause raus zu kommen und genießt die Aufregungen der Großstadt. Am Anfang mal wieder viel zu kompliziert gedacht. Dabei müsste ich es doch besser wissen – haben wir hier schon den und anderen Austauschschüler beherbergt….

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