Lehren ziehen

Ich habe meinen Rechner zurück. Genauer gesagt meine Festplatte. Aber auch die nicht wirklich. Wenn ich ganz genau sein will – ich habe die meisten meiner Daten wieder. Diese sind auf einer neuen Festplatte, in einem (für mich) neuen Laptop.

Es war eine schwere Geburt. Bis zum Schluss wurde seitens des Technikers um jede einzelne Datei gerungen. Mehrmals täglich bekam ich ein Update, was in Sicherheit gebracht werden konnte, was noch in der Schwebe ist, wovon ich mich besser verabschieden sollte, was eventuell noch gerettet werden kann.

Am Freitag habe ich zum ersten Mal wieder am Schreibtisch gesessen und mich mit dem neuen Gegebenheiten vertraut gemacht. Alles Gute ist nicht zusammen und so kann ich leider keinen 2. Bildschirm anschließen. Entweder ich sehe alles auf dem einen oder auf dem anderen Monitor.

Vielleicht ist die Lehre aus diesem ganzen Dilemma, mich für einen Standrechner zu entscheiden. Der steht fest an seinem Platz, wird nicht hin und her transportiert und ist somit weniger anfällig für Schäden. Alles auf externe Festplatten ablegen und gar nichts mehr intern speichern?

Freitag fühlte ich mich vom papierlosen Büro ganz weit entfernt.

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