Denke nicht in Problemen, denke in Lösungen!

Das heutige Motto haben wir dem Teenager zu verdanken. Dieser hat in der letzten Woche Glückskekse gebacken und nun tauchen überall in der Wohnung diese kleinen Zettelbotschaften auf. Für den Beginn der Woche fand ich den Spruch passend.

Was heißt es eigentlich, in Lösungen denken?
Sicherlich kennt Ihr dieses Phänomen: es gibt ein Problem und alle wissen genau, wie es nicht geht. Und da wird gegenseitig aufgezählt, was schwierig ist und das Problem hin und her gewälzt.
Verlassen wir doch mal diesen Standpunkt und wenden uns einer anderen Sichtweise zu: Wie könnte es gehen? Das Problem kennen wir zur Genüge. Das müssen wir nicht mehr analysieren. Wir brauchen Lösungen! Gut dabei ist eine neutrale Beschreibung des Ist-Zustandes. Wo will ich hin, was ist mein Ziel. Oft gibt es mehrere Lösungen. Habe ich das abgewogen, kann ich an die Umsetzung gehen. Und da so klar wie möglich alles benennen: was  mache ich wann und welche Mittel  benötige ich dazu?

Ich muss mir zwischendurch immer wieder die eingeprägten Glaubenssätze aus dem Hirn streichen. Kennt Ihr bestimmt auch: Das hat doch noch nie funktioniert! Oder auch: Das habe ich noch nie geschafft!
Weg damit! Das hilft nicht bei der Lösung.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche und zwischendurch mal dran denken: In Lösungen denken.

 

2 Gedanken zu „Denke nicht in Problemen, denke in Lösungen!

  1. Unabhängig vom konkreten Ziel und dem Plan dahin, es ist einfach eine psychologische Konditionierung, die hier greift:

    unser Gehirn steuert uns automatisch dahin, womit wir uns beschäftigen. Wenn das das Problem ist, dann verharren wir darun. Wenn es etwas jenseits davon ist, dann erleichtern wir uns ungemein den Weg dahin. Den Antrieb übernimmt dann unser unbewusstes Ich. 🙂

    Sonnige Grüße
    Jürgen

    1. Wenn man diesen Mechanismus allerdings erkannt hat, dann fällt es einen leichter, sein Gehirn auszutricksen.
      Ich versuche es jedenfalls. Klappt nicht immer, aber das hat dann eher damit zu tun, dass es manchmal gut tut, sich im Problem zu „suhlen“, als nach einer Lösung zu suchen.

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