Es schmeckt nirgends besser als am eigenen Tisch.

Ich bin mal wieder in der Einrichtung mit der Kantine und gehe fast jeden Mittag essen. Es ist jedes Mal wieder aufregend, was mich erwartet. Ich habe mittlerweile eine Strategie entwickelt. Zunächst schaue ich draußen auf den Essensplan, was es theoretisch gibt. Dann gehe ich hinein und sehe mir im Eingangsbereich die Essen in natura an. Fast jeden Tag kommt ein Überraschungsgericht dazu. Das nennt sich dann „Tipp des Tages“ und ist oft ein Konglomerat aus all dem, was es bei den Einzelgerichten gibt. In der Schlange stehend lasse ich Revue passieren, was ich gelesen und gesehen habe, wie es riecht und natürlich befrage ich meinen Bauch. Erst dann treffe ich todesmutig meine Entscheidung. Ganz vorsichtig probiere ich die einzelnen Komponenten auf dem Teller und bin meist positiv überrascht, weil es besser schmeckt, als es aussieht. Oft erfüllt es meine geschmacklichen Erwartungen. Nur zwei Mal war ich wirklich enttäuscht und habe den Teller fast unberührt zurück gebracht. Das konnte ich meinen Geschmacksnerven dann doch nicht antun.
Noch 2 Wochen habe ich die Möglichkeit, das Abenteuer „Kantine“ zu genießen.

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